Wagener, Andreas (2025)
Wagener, Andreas (2025)
Bauer, Matthias Johannes / Naber, Tom (Hrsg.). Menschen, Marken, Moshpits. Wirtschaftliche und kommunikative Aspekte von Open-Air-Veranstaltungen am Beispiel von Metal-Festivals in Deutschland. S. 319 – 347, Utzverlag, München, 2025, https://hdl.handle.net/10419/320412, ISBN 978-3-8316-5065-1, ISBN E-Book (ePDF): 978 3 8316 7820 4.
Kaum eine Begrifflichkeit im Kontext des digitalen Marketings dürfte in jüngerer Zeit so viel Aufmerksamkeit erhalten haben, wie die des „Metaverse“. Das damit beschriebene Zusammenwachsen von virtueller und physischer Welt kann neue Geschäftsmodelle ermöglichen und birgt das Potenzial, die Bedingungen an den digitalen Märkten auf den Kopf zu stellen – auch wenn dafür aktuell noch einige Hürden zu überwinden sind. Dabei scheint es angebracht, sich von allzu einseitigen dogmatischen Zielvorstellungen zu lösen. Denn neben teilweise sehr abstrakten Zukunftsvisionen existieren heute bereits zahlreiche realisierte Anwendungsfälle, die der angestrebten Fusion beider Sphären schon sehr nahekommen.
Nicht zuletzt im Entertainment Segment, auch etwa im Kontext des Gamings, ist dabei die Entwicklung besonders weit fortgeschritten. Auf Gaming-Plattformen wie Fortnite, Minecraft oder Roblox treffen sich - virtuell - Millionen von Menschen, natürlich um zu spielen, aber eben auch zunehmend im Rahmen von Events. Innerhalb von in sich geschlossenen virtuellen Welten wie Sandbox oder Decentraland, werden Festivals und Veranstaltungen entsprechend unserer physischen Realität inszeniert, mit dem Ziel, ein möglichst „immersives“, also den analogen Anmutungen und Gewohnheiten entsprechendes Erlebnis zu gewährleisten.
Auch die Musikindustrie hat diese Spielwiese für sich entdeckt: Bereits 2019 trat der US-amerikanische Produzent und DJ Marshmello live, „digital“ auf der Online-Game-Plattform Fortnite auf und spielte ein Konzert vor 10 Millionen „virtuell“ anwesenden Zuschauern. 2020 konnte Travis Scott diesen Rekord auf 27,7 Millionen User ausbauen. Im gleichen Jahr spielte ein virtualisierter Lil Nas X auf Roblox und generierte dabei 33 Millionen unique Viewers (Regan, 2021). Inzwischen gibt es neben diesen Spiele-Plattformen eine ganze Reihe von virtuellen Event-Locations vom Spezialanbieter Ceek.io – der Konzerte von Bon Jovi und Lady Gaga im Angebot hat – bis hin zu Meta (Facebook), das 2022 anlässlich des Superbowls die Foo Fighters für ein immersives Konzert auf einer Virtual-Reality-Bühne inszenierte (WuV, 2022).
Wenngleich sich derartige virtuelle Auftritte bisher noch auf den musikalischen Mainstream konzentrieren, bietet das Metaversum jedoch auch für die Spielarten des Metals Chancen, sowohl auf der Veranstalter- als auch auf der Künstlerseite. Konzerte und ganze Festivals könnten ins Metaversum verlegt oder durch parallele virtuelle Veranstaltungen begleitet werden. Merchandise und Musik lassen sich sowohl analog als auch (zusätzlich) digital, etwa als NFT, in der virtuellen Sphäre verkaufen. Und auch Backstage- und VIP-Erlebnisse ließen sich, den analogen Gepflogenheiten entsprechend, virtuell abbilden.
Der vorliegende Beitrag widmet sich - auf Basis einer ethnographisch-technischen Analyse - konzeptionell den Chancen, die sich der Veranstaltungs- und Musikbranche und dabei insbesondere dem Metal-Segment sowie den einschlägigen Festivals im Metaversum eröffnen. Konkret soll untersucht werden, welche Innovationspotenziale virtuelle Welten für die Branche bieten, welche Ansätze bereits erfolgreich sind und welche Erfolgsfaktoren für virtuelle Events, den Handel von korrespondierendem Merchandise und für ein nachhaltiges Branding bestehen. Welche Hindernisse sind dabei für ein erfolgreiches Agieren in virtuellen Sphären zu überwinden? Und wie lassen sich die bestehenden Geschäftsmodelle virtuell anreichern oder übertragen?
Wolff, Dietmar (2025)
2025.
Wagener, Andreas (2025)
El Maleq, Amine / Uygun, Ferhat. Bildung. Chancen. Wandel (Hrsg.) #1, 07/2025, S. 13-16, https://www.bfa-jugend.de/_files/ugd/e44443_de44993016b64c50ad6ba426f44497f2.pdf , ISSN (Print): 3052-8178 2025 (1), 13-16.
Der Rückgriff auf ChatGPT & Co. vereinfacht vieles im Alltag. Es ist unkompliziert und naheliegend, sich insbesondere Texte durch generative KI schreiben zu lassen oder auch Zusammenfassungen von komplexen und langen Artikeln damit zu erstellen, gerade wenn Zeit und Aufmerksamkeit begrenzt sind. Aber werden wir damit nicht zu bequem? Lassen wir unsere grauen Zellen damit verkümmern? Oder verkennen wir mit solchen Fragen das Potenzial der Technologie? Und welche Kompetenzen brauchen wir dann überhaupt in Zukunft noch?
Schaller, Thomas; Fleischmann, Albert (2025)
Konferenz-Band S-BPM 2025, Veröffentlichung im Springer Verlag.
This paper presents an extension of the Subject-oriented Business Process Management (S-BPM) methodology to integrate organizational structures and agent assignment mechanisms. While S-BPM offers a robust framework for modeling business processes based on the Parallel Activity Specification Schema (PASS), it lacks explicit constructs for associating organizational agents—such as humans, machines, or services—with process subjects. To address this gap, we propose an enhancement of the S-BPM methodology by incorporating an external organizational model and an Organizational Query Language (OQL) interface. This extension enables fine-grained specification of process initiation permissions, dynamic assignment of agents to subjects, and direct derivation of access rights to business objects from process models. Our approach leverages an organization model server to evaluate OQL expressions at runtime, supporting context-sensitive and rule-based agent selection. We demonstrate how these enhancements facilitate advanced organizational scenarios, such as context-dependent approval processes and multi-agent assignments. By embedding access rights directly into process models, our solution eliminates the need for traditional access control lists. This integration significantly improves automation, compliance, and maintainability in enterprise environments.
Wagener, Andreas (2025)
Mit Tanja Ehret. In: CareTRIALOG, 25.06.2025, https://www.caretrialog.de/ki-ist-kein-selbstlaeufer-aber-ein-moeglichmacher .
Künstliche Intelligenz ist derzeit in aller Munde – zwischen Innovationshype und wachsender Skepsis. Auf den bpa Care about Innovation days wird Prof. Dr. Andreas Wagener gleich doppelt vertreten sein: mit einer Keynote zum Spannungsfeld zwischen KI und Nachhaltigkeit – sowie einem praxisorientierten Workshop, der Einsteiger den konkreten Umgang mit generativer KI vermittelt.
Im Interview spricht er über Chancen und Herausforderungen der Technologie – und erklärt, warum gerade die Sozialwirtschaft ein besonderes Potenzial hat, von KI zu profitieren.
Heckel, Martin; Weissteiner, Hannes; Adamsky, Florian; Gruss, Daniel (2025)
30th European Symposium on Research in Computer Security (ESORICS).
This paper systematically analyzes 32 offensive Rowhammer papers, including 48 experiments. However, we avoid finger-pointing but identify 6 threats to the validity and relevance of Rowhammer research results and give multiple examples. The threats include small sample sizes, over-estimated attacker capabilities, unrealistic attack scenarios, non-comparability of the results, age and wear of hardware, and sub-optimal attack performance metrics. Additionally, we provide recommendations with detailed justification to the scientific community to mitigate those threats: (1) pre-experimental testing of DIMM integrity, (2) increasing and broadening the DIMM sample size, (3) expanding reproduction studies of published work, (4) defining attacks in real-world conditions and distinguishing them from theoretical ones, (5) publishing DIMM manufacturing data, (6) documenting DIMM wear and, (7) leveraging multiple metrics for bit flip evaluations.
Peinl, René; Eren, Özgür (2025)
11th International Conference of the Immersive Learning Research Network (iLRN2025), June 16-19, 2025, Chicago, IL, United States 2025.
Virtual reality has proven to be a valuable addition in the tool belt of teachers. Immersive learning environments are applied in various settings, including, but not limited to the medical and nursing domain. In this study we present “We care in VR”, a simulation for practicing nursing tasks for care at home, a part of nursing that is currently underrepresented in available VR applications. We investigate how realistic interactions are perceived by end users compared to consistent usage of buttons on the controllers and how they affect the ease of use of the simulation. We conduct an empirical study with 50 participants from three vocational schools of nursing and a university of applied sciences. Results suggest that our simulation already works quite well and is accepted by the target group, but still needs improvement regarding ease of use, especially for users without any previous experience with VR applications.
Wagener, Andreas (2025)
Weissenberger-Eibl, Marion (Hrsg.). Zukunftsgestalter Deutschland, S. 205 – 226. Springer Gabler, Berlin, Heidelberg. , 205 -226.
DOI: 10.1007/978-3-662-70324-3_12
In der jüngeren Vergangenheit wurde viel über die Auswirkungen der Digitalisierung auf Politik und Demokratie diskutiert. Gleichzeitig schwächt ein globaler Krisenkreislauf das Vertrauen in die politische Handlungsfähigkeit. Dieser Beitrag untersucht, welche Alternativen die digitale Transformation für die gesellschaftliche Willensbildung bieten könnten. Er identifiziert Handlungsfelder digitalisierter Politik auf regionaler wie globaler Ebene und mögliche Lösungsansätze. Technologien wie KI, Distributed-Ledger-Verfahren und Virtual Reality können die Informationsverarbeitung im Vorfeld politischer Entscheidungen und die Stärkung bürgerlicher Partizipation unterstützen. Ferner bergen sie das Potenzial, tiefgreifende Veränderungen in politischen Systemen zu bewirken, indem menschliche Aufgaben an technische Systeme delegiert werden. Dabei ergibt sich ein schmaler Grat zwischen Utopie und Dystopie, wenn Effizienzerwartungen auf Fragen nach demokratischer Legitimation treffen.
Wagener, Andreas (2025)
16. Deutscher Marketing Excellence Tag 2025: Künstliche Intelligenz im Marketing: Vom Hype zur Realität, 15.05.2025.
Wagener, Andreas (2025)
International Teaching Week Hof 2025.
Peinl, René (2025)
9th International Conference on Advances in Artificial Intelligence (ICAAI 2025), November 15-16, 2025 in Manchester, UK 2025.
This study examines how Large Language Models (LLMs) can reduce biases in text-to-image generation systems by modifying user prompts. We define bias as a model's unfair deviation from population statistics given neutral prompts. Our experiments with Stable Diffusion XL, 3.5 and Flux demonstrate that LLM-modified prompts significantly increase image diversity and reduce bias without the need to change the image generators themselves. While occasionally producing results that diverge from original user intent for elaborate prompts, this approach generally provides more varied interpretations of underspecified requests rather than superficial variations. The method works particularly well for less advanced image generators, though limitations persist for certain contexts like disability representation. All prompts and generated images are available at https://iisys-hof.github.io/llm-prompt-img-gen/
Wolff, Dietmar (2025)
ForumPflege LIVE, Bayerisches Rotes Kreuz, online 30.04.2025..
Buchmann, Thomas; Schwägerl, Felix; Peinl, René (2025)
20th International Conference on Software Technologies. 10-12.06.2025, Bilbao, Spain .
This paper considers three fundamental approaches to software development, namely manual coding, modeldriven software engineering, and code generation by large language models. All of these approaches have their individual pros and cons, motivating the desire for an integrated approach. We present MoProCo, a technical solution to integrate the three approaches into a single tool chain, allowing the developer to split a software engineering task into modeling, prompting or coding sub-tasks. From a single input file consisting of static model structure, natural language prompts and/or source code fragments, Java source code is generated using a two-stage approach. A case study demonstrates that the MoProCo approach combines the desirable properties of the three development approaches by offering the appropriate level of abstraction, determinism, and dynamism for each specific software engineering sub-task.
Peinl, René; Tischler, Vincent (2025)
21st International Conference on Artificial Intelligence Applications and Innovations, 26 – 29 June, 2025, Limassol, Cyprus.
Similar to LLMs, the development of vision language models is mainly driven by English datasets and models trained in English and Chinese language, whereas support for other languages, even those considered high-resource languages such as German, remains significantly weaker. In this work we present an analysis of open-weight VLMs on factual knowledge in the German and English language. We disentangle the image-related aspects from the textual ones by analyzing accuracy with jury-as-a-judge in both prompt languages and images from German and international contexts. We found that for celebrities and sights, VLMs struggle because they are lacking visual cognition of German image contents. For animals and plants, the tested models can often correctly identify the image contents according to the scientific name or English common name but fail in German language. Cars and supermarket products were identified equally well in English and German images across both prompt languages.
Wagener, Andreas (2025)
dpr ai@media.
Nach einer Studie des spanischen Center of the Governance of Change würde ein Viertel der Befragten Europäer es bevorzugen, dass politische Entscheidungen eher von einer KI als von Politikern aus Fleisch und Blut getroffen werden würden. Damit würde der Endpunkt einer Entwicklung zunehmender Mechanisierung gesellschaftlicher Prozesse beschrieben, die vor allem durch den Rückgriff auf Technologien wie Maschinelles Lernen und Blockchain möglich wird. Führt dies zu mehr in Verwaltung und Staat oder befinden wir uns damit auf dem Weg in eine Dystopie?
Wolff, Dietmar; Stock, Nele (2025)
Session „Anbindung an die TI, Entscheidungsunterstützung durch KI, … – Pflege im digitalen Aufbruch ?!“, DMEA 2025, Berlin 08.04.2025.
Wagener, Andreas (2025)
Markenartikel – Das Magazin für Markenführung.
KI eröffnet für das Marketing und die Mediaplanung neue Möglichkeiten. Marken, die die analytische und operative Effizienz intelligenter Systeme nutzen wollen, sollten aber einiges beachten. Was, das erläutert Andreas Wagener, Professor für Digitales Marketing an der Hochschule Hof.
Finn, Markus (2025)
Sozialgerichtsbarkeit (SGb) – Zeitschrift für das aktuelle Sozialrecht 72 (4), 189-198.
Wolff, Dietmar (2025)
Vortragsreihe Pflege im Diskurs, UMIT Tirol, Hall in Tirol 27.03.2025.
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof
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