Wagener, Andreas (2026)
Zeitschrift für Politik (ZfP), Zeitschrift für Politik (ZfP) 73,, Jg. 2/2026, S. 121 – 132, ISSN 0044-3360, DOI: 10.5771/0044-3360-2026-2-121
2026 (2), S. 121 - 132.
DOI: DOI: 10.5771/0044-3360-2026-2-121
Der Beitrag untersucht die gegenwärtige Renaissance des politischen Denkens Carl Schmitts im Umfeld US-amerikanischer Technolibertarians und analysiert deren Bedeutung für das Staats- und Politikverständnis während der zweiten Amtszeit Donald Trumps. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass zentrale schmittsche Konzepte insbesondere das Freund-Feind-Kriterium, der Dezisionismus sowie der Begriff des Ausnahmezustands im Silicon Valley nicht lediglich rezipiert, sondern aktiv in eine technologiegetriebene Gesellschafts- und Herrschaftstheorie übersetzt werden. Anhand zentraler Akteure und Diskursstränge (u. a. Neoreactionary Movement, Dark Enlightenment, Network-State-Konzepte) zeigt der Beitrag, wie Schmitts Kritik am Liberalismus mit technolibertären Vorstellungen von Effizienz, Exit-Strategien und privater Souveränität verschränkt wird. Der Souverän erscheint dabei nicht mehr als staatliche Institution, sondern als Gründer, CEO oder Code-basierte Exekutivinstanz, während demokratische Verfahren durch marktbasierte Leistungs- und Outputlegitimation ersetzt werden. Der Artikel argumentiert, dass diese Transformation nicht nur eine ideologische Verschiebung innerhalb der Tech-Eliten darstellt, sondern auf eine tiefgreifende Reartikulation des Politischen zielt, in der Demokratie als Hindernis und Technologie als Medium autoritärer Ordnung fungiert. Abschließend wird gezeigt, dass die technolibertäre Fortschreibung Schmittscher Motive zu einem postdemokratischen, plutokratischen Politikmodell führt, das mit klassischen demokratischen Legitimitätsvorstellungen fundamental bricht.
Wagener, Andreas (2026)
AI that drives impact. KI in Medien und Verlagswesen. ACM: Wiesbaden/Online, 28.04.2026 .
Wagener, Andreas (2026)
Nerdwärts https://nerdwaerts.de/2026/03/social-media-verbot-weil-die-eltern-unfaehig-sind-und-ueberhaupt-warum-eigentlich-nur-fuer-minderjaehrige/.
Täglich hört man von der angeblich unausweichlichen Notwendigkeit eines Social-Media-Verbotes für Minderjährige. Das scheint weitgehender gesellschaftlicher Konsens zu sein. Einige wichtige Fragen werden dazu aber nicht gestellt: Was ist mit den Eltern? Und warum eigentlich nur für Minderjährige?
Wagener, Andreas (2026)
Nerdwärts https://nerdwaerts.de/2026/03/social-media-verbot-weil-die-eltern-unfaehig-sind-und-ueberhaupt-warum-eigentlich-nur-fuer-minderjaehrige/ .
Täglich hört man von der angeblich unausweichlichen Notwendigkeit eines Social-Media-Verbotes für Minderjährige. Das scheint weitgehender gesellschaftlicher Konsens zu sein. Einige wichtige Fragen werden dazu aber nicht gestellt: Was ist mit den Eltern? Und warum eigentlich nur für Minderjährige?
Wagener, Andreas (2026)
dpr – digital publishing report. Organisation und Innovation. organisation-at-media.de, .
Für die Organisation von Inhalten und Informationen, als Lernumgebung und zur Strukturierung von Wissen ist es schon länger DIE Killer-Applikation – NotebookLM. Jetzt kann man mit dem kostenlosen Google-Tool auch zusätzliche Formate wie Lern- und Erklärvideos auf Knopfdruck erstellen.
Wagener, Andreas (2025)
Nerdwärts.de https://nerdwaerts.de/2025/12/plattformoekonomie-ohne-plattform-wie-daos-die-industrie-4-0-effizienter-gestalten-koennten/ 2025.
Der Einsatz von Blockchain und Smart Contracts ermöglicht auch den Aufbau und Betrieb dezentraler autonomer Organisationen, sogenannter DAOs, die auf Grundlage eines zuvor fixierten Regelsystems automatisiert Entscheidungen treffen und an den Märkten als eigenständige Institution agieren können. Während DAOs in anderen Bereichen – in der Finanzwirtschaft und in der Creator-Economy – bereits regelmäßig zum Einsatz kommen, ist im industriellen Umfeld eine entsprechende Nutzbarmachung bislang kaum zu verzeichnen. Dabei bietet gerade die Vernetzung durch das „Internet der Dinge“ hierfür sinnvolle Anknüpfungspunkte. Der Beitrag befasst sich mit den möglichen wirtschaftlichen Adaptionsansätzen und lotet potenzielle Geschäftsmodelle aus, die sich aus der Errichtung von DAOs in der „Industrie 4.0“ ergeben könnten.
Wagener, Andreas (2025)
Next Level Content Marketing mit GenAI. Generative AI im Content Marketing - Chancen & Risiken. KI Lounge Einstein1 Hof. 27.11.2025.
Wagener, Andreas (2025)
Nerdwärts.de https://nerdwaerts.de/2025/11/ki-in-der-mediaplanung-die-analytische-und-operative-effizienz-intelligenter-systeme/ 2025.
Es ist nahezu unmöglich, sich dem Hype um das Thema Künstliche Intelligenz (KI) zu entziehen. Insbesondere das Aufkommen der generativen KI, von Instrumenten wie ChatGPT oder Midjourney und der zugrundeliegenden großen Sprachmodelle, hat die Spielregeln für das Marketing neu definiert. Auch in der Mediaplanung, bei der Entwicklung und Umsetzung von Werbestrategien, entstehen neue Handlungsfelder, Chancen und Herausforderungen.
Wagener, Andreas (2025)
In: Stumpf, Marcus (Hrsg.). Die 10 wichtigsten Zukunftsthemen im Marketing., S. 163 - 184.
KI im Marketing, Methoden des maschinellen Lernens, Anwendungsmöglichkeiten von KI im Marketing, insbesondere auch von generativer KI
Wagener, Andreas (2025)
Wagener, Andreas (2025)
Bauer, Matthias Johannes / Naber, Tom (Hrsg.). Menschen, Marken, Moshpits. Wirtschaftliche und kommunikative Aspekte von Open-Air-Veranstaltungen am Beispiel von Metal-Festivals in Deutschland. S. 319 – 347, Utzverlag, München, 2025, https://hdl.handle.net/10419/320412, ISBN 978-3-8316-5065-1, ISBN E-Book (ePDF): 978 3 8316 7820 4.
Kaum eine Begrifflichkeit im Kontext des digitalen Marketings dürfte in jüngerer Zeit so viel Aufmerksamkeit erhalten haben, wie die des „Metaverse“. Das damit beschriebene Zusammenwachsen von virtueller und physischer Welt kann neue Geschäftsmodelle ermöglichen und birgt das Potenzial, die Bedingungen an den digitalen Märkten auf den Kopf zu stellen – auch wenn dafür aktuell noch einige Hürden zu überwinden sind. Dabei scheint es angebracht, sich von allzu einseitigen dogmatischen Zielvorstellungen zu lösen. Denn neben teilweise sehr abstrakten Zukunftsvisionen existieren heute bereits zahlreiche realisierte Anwendungsfälle, die der angestrebten Fusion beider Sphären schon sehr nahekommen.
Nicht zuletzt im Entertainment Segment, auch etwa im Kontext des Gamings, ist dabei die Entwicklung besonders weit fortgeschritten. Auf Gaming-Plattformen wie Fortnite, Minecraft oder Roblox treffen sich - virtuell - Millionen von Menschen, natürlich um zu spielen, aber eben auch zunehmend im Rahmen von Events. Innerhalb von in sich geschlossenen virtuellen Welten wie Sandbox oder Decentraland, werden Festivals und Veranstaltungen entsprechend unserer physischen Realität inszeniert, mit dem Ziel, ein möglichst „immersives“, also den analogen Anmutungen und Gewohnheiten entsprechendes Erlebnis zu gewährleisten.
Auch die Musikindustrie hat diese Spielwiese für sich entdeckt: Bereits 2019 trat der US-amerikanische Produzent und DJ Marshmello live, „digital“ auf der Online-Game-Plattform Fortnite auf und spielte ein Konzert vor 10 Millionen „virtuell“ anwesenden Zuschauern. 2020 konnte Travis Scott diesen Rekord auf 27,7 Millionen User ausbauen. Im gleichen Jahr spielte ein virtualisierter Lil Nas X auf Roblox und generierte dabei 33 Millionen unique Viewers (Regan, 2021). Inzwischen gibt es neben diesen Spiele-Plattformen eine ganze Reihe von virtuellen Event-Locations vom Spezialanbieter Ceek.io – der Konzerte von Bon Jovi und Lady Gaga im Angebot hat – bis hin zu Meta (Facebook), das 2022 anlässlich des Superbowls die Foo Fighters für ein immersives Konzert auf einer Virtual-Reality-Bühne inszenierte (WuV, 2022).
Wenngleich sich derartige virtuelle Auftritte bisher noch auf den musikalischen Mainstream konzentrieren, bietet das Metaversum jedoch auch für die Spielarten des Metals Chancen, sowohl auf der Veranstalter- als auch auf der Künstlerseite. Konzerte und ganze Festivals könnten ins Metaversum verlegt oder durch parallele virtuelle Veranstaltungen begleitet werden. Merchandise und Musik lassen sich sowohl analog als auch (zusätzlich) digital, etwa als NFT, in der virtuellen Sphäre verkaufen. Und auch Backstage- und VIP-Erlebnisse ließen sich, den analogen Gepflogenheiten entsprechend, virtuell abbilden.
Der vorliegende Beitrag widmet sich - auf Basis einer ethnographisch-technischen Analyse - konzeptionell den Chancen, die sich der Veranstaltungs- und Musikbranche und dabei insbesondere dem Metal-Segment sowie den einschlägigen Festivals im Metaversum eröffnen. Konkret soll untersucht werden, welche Innovationspotenziale virtuelle Welten für die Branche bieten, welche Ansätze bereits erfolgreich sind und welche Erfolgsfaktoren für virtuelle Events, den Handel von korrespondierendem Merchandise und für ein nachhaltiges Branding bestehen. Welche Hindernisse sind dabei für ein erfolgreiches Agieren in virtuellen Sphären zu überwinden? Und wie lassen sich die bestehenden Geschäftsmodelle virtuell anreichern oder übertragen?
Wagener, Andreas (2025)
El Maleq, Amine / Uygun, Ferhat. Bildung. Chancen. Wandel (Hrsg.) #1, 07/2025, S. 13-16, https://www.bfa-jugend.de/_files/ugd/e44443_de44993016b64c50ad6ba426f44497f2.pdf , ISSN (Print): 3052-8178 2025 (1), 13-16.
Der Rückgriff auf ChatGPT & Co. vereinfacht vieles im Alltag. Es ist unkompliziert und naheliegend, sich insbesondere Texte durch generative KI schreiben zu lassen oder auch Zusammenfassungen von komplexen und langen Artikeln damit zu erstellen, gerade wenn Zeit und Aufmerksamkeit begrenzt sind. Aber werden wir damit nicht zu bequem? Lassen wir unsere grauen Zellen damit verkümmern? Oder verkennen wir mit solchen Fragen das Potenzial der Technologie? Und welche Kompetenzen brauchen wir dann überhaupt in Zukunft noch?
Wagener, Andreas (2025)
Mit Tanja Ehret. In: CareTRIALOG, 25.06.2025, https://www.caretrialog.de/ki-ist-kein-selbstlaeufer-aber-ein-moeglichmacher .
Künstliche Intelligenz ist derzeit in aller Munde – zwischen Innovationshype und wachsender Skepsis. Auf den bpa Care about Innovation days wird Prof. Dr. Andreas Wagener gleich doppelt vertreten sein: mit einer Keynote zum Spannungsfeld zwischen KI und Nachhaltigkeit – sowie einem praxisorientierten Workshop, der Einsteiger den konkreten Umgang mit generativer KI vermittelt.
Im Interview spricht er über Chancen und Herausforderungen der Technologie – und erklärt, warum gerade die Sozialwirtschaft ein besonderes Potenzial hat, von KI zu profitieren.
Wagener, Andreas (2025)
Weissenberger-Eibl, Marion (Hrsg.). Zukunftsgestalter Deutschland, S. 205 – 226. Springer Gabler, Berlin, Heidelberg. , 205 -226.
DOI: 10.1007/978-3-662-70324-3_12
In der jüngeren Vergangenheit wurde viel über die Auswirkungen der Digitalisierung auf Politik und Demokratie diskutiert. Gleichzeitig schwächt ein globaler Krisenkreislauf das Vertrauen in die politische Handlungsfähigkeit. Dieser Beitrag untersucht, welche Alternativen die digitale Transformation für die gesellschaftliche Willensbildung bieten könnten. Er identifiziert Handlungsfelder digitalisierter Politik auf regionaler wie globaler Ebene und mögliche Lösungsansätze. Technologien wie KI, Distributed-Ledger-Verfahren und Virtual Reality können die Informationsverarbeitung im Vorfeld politischer Entscheidungen und die Stärkung bürgerlicher Partizipation unterstützen. Ferner bergen sie das Potenzial, tiefgreifende Veränderungen in politischen Systemen zu bewirken, indem menschliche Aufgaben an technische Systeme delegiert werden. Dabei ergibt sich ein schmaler Grat zwischen Utopie und Dystopie, wenn Effizienzerwartungen auf Fragen nach demokratischer Legitimation treffen.
Wagener, Andreas (2025)
16. Deutscher Marketing Excellence Tag 2025: Künstliche Intelligenz im Marketing: Vom Hype zur Realität, 15.05.2025.
Wagener, Andreas (2025)
International Teaching Week Hof 2025.
Wagener, Andreas (2025)
KI im Kulturmarketing - von Agenten, Cyborgs und virtuellen Lebewesen. FOCUS: Museum, KI & Co. im Museum — was geht!? Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz im Museums- und Ausstellungsbetrieb, Brandenburg an der Havel, 22.04.2026 .
Wagener, Andreas (2025)
dpr ai@media.
Nach einer Studie des spanischen Center of the Governance of Change würde ein Viertel der Befragten Europäer es bevorzugen, dass politische Entscheidungen eher von einer KI als von Politikern aus Fleisch und Blut getroffen werden würden. Damit würde der Endpunkt einer Entwicklung zunehmender Mechanisierung gesellschaftlicher Prozesse beschrieben, die vor allem durch den Rückgriff auf Technologien wie Maschinelles Lernen und Blockchain möglich wird. Führt dies zu mehr in Verwaltung und Staat oder befinden wir uns damit auf dem Weg in eine Dystopie?
Wagener, Andreas (2025)
Markenartikel – Das Magazin für Markenführung.
KI eröffnet für das Marketing und die Mediaplanung neue Möglichkeiten. Marken, die die analytische und operative Effizienz intelligenter Systeme nutzen wollen, sollten aber einiges beachten. Was, das erläutert Andreas Wagener, Professor für Digitales Marketing an der Hochschule Hof.
Wagener, Andreas (2025)
Frankenpost.de, 23.03.2025, https://www.frankenpost.de/inhalt.google-rezensionen-das-ist-das-angeblich-beste-restaurant-in-hof.09abec3b-ccdf-402b-8d79-c29bb7aede06.html.
Die Möglichkeit, Gaststätten online zu bewerten, hat viele Leute zu „Restaurantkritikern“ gemacht. Das sind die am besten beurteilten Lokale im Hofer Land. Und: Was Gastwirte und ein Experte zu den Sternebewertungen sagen.
Wer ein Restaurant sucht, findet auf Google auch Bewertungen der Lokale. Wie aussagekräftig sind diese?Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof
Alfons-Goppel-Platz 1
95028 Hof
T '+49 9281 409 6112
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