Der Klimawandel führt auch in Deutschland und Europa zu vermehrten Extremwetterereignissen. Hitzewellen, anhaltende Trockenperioden oder Starkregenereignisse belasten gleichsam Mensch und Umwelt.
Verschiedene Einzelmaßnahmen wie Bodenfeuchteüberwachung und Luftqualitätsmonitoring, sowie lokale Aktionspläne (vgl. z.B Hitzeaktionsplan der Stadt Ingolstadt) zeigen, dass schon Handlungsmöglichkeiten bestehen, diese aber häufig lokal und nicht zwingend miteinander vernetzt und häufig teuer sind.
In diesem Projekt soll eine multi-funktionale, modular erweiterbare, anpassbare und vernetzte Umweltsensoreinheit („Climate-Cube“) aus kostengünstigen Standardkomponenten entwickelt und erprobt werden. Die Bauanleitungen, Stücklisten und Programmfragmente (Sensorlibraries, Dashboard, …) werden veröffentlicht und sollen u.a. von Schulen und „Makern“ nachgebaut, weiterentwickelt und miteinander vernetzt betrieben werden. Die gewonnen Daten sollen dezentral und zentral auswertbar sein und so zur Ableitung lokaler Maßnahmen genutzt (z.B. Gießempfehlung für Stadtbäume) als auch für großflächige Prognosen (z.B. „Dürrefortschritt“, Hochwassersituation, …) wissenschaftlich ausgewertet werden können.